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AOK Bayern ermittelt Schaden von rund 30 Millionen Euro

AOK Bayern deckt Schaden von Korruption und Abrechnungsbetrug auf

Bei der Aufdeckung von Korruption und Abrechnungsbetrug hat die AOK Bayern einen Schaden in Höhe von rund 30 Millionen Euro ermittelt. Dieser Schaden ist um ein vielfaches höher als in den vergangenen Jahren, vermutlich da aufgrund von Corona weniger Kontrollen, vor allem bei Pflegediensten, stattfinden konnten.

Die AOK fordert deshalb eine bundesweite Datenbank, in der Betrugsfälle personenbezogen gespeichert werden können. Bislang sei es laut Irmgard Stippler, Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern, möglich, dass Bürger:innen in Deutschland einfach in ein anderes Bundesland ziehen können, ohne dass Kranken- oder Pflegekassen von ihrer vorherigen Kriminalität erfahren.

Deshalb solle es ein intelligentes Software-Programm geben, in dem auch die Daten mehrerer Krankenkassen ausgewertet werden können, um Betrugsmuster rechtzeitig zu erkennen, so Dominik Schirmer, Leiter der Stelle zur Bekämpfung von Fehlverhalten im Gesundheitswesen bei der AOK Bayern.

Besonders in der Pflege wird ein digitales Abrechnungsprogramm gefordert. Hier liegen die meisten Dokumente noch in Papierform vor und werden sogar noch per Hand abgerechnet.

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